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Fixleintücher

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Fixleintuch, Leintuch und Bettlaken

Bettlaken und Leintücher sind schon den frühen Ägyptern bekannt, die sie aus Leinen fertigten. In unseren Gefilden schlief man lange Zeit auf Strohlagern mit Tierhäuten und Fellen. Im 17. Jahrhundert kam dann auch hier Leinen als Material auf um das Bett behaglicher zu gestalten. Erste Bettlaken, Leintücher und Bettbezüge für mehr Schlafkomfort wurden gefertigt. Seit etwa 1860 wurde Leinen immer mehr von Baumwolle, die leichter zu verarbeiten war verdrängt. Da Bettlaken und Bettbezügen nur ein praktischer Nutzen zugesprochen wurde, gab es sie auch nur in weiss.

Erfindung des Fixleintuchs

Von hier aus dauerte es noch über weitere 100 Jahre bis 1977 endlich das Fixleintuch erfunden wurde. Auch diesmal waren es nicht die Schweizer, ein Portugiese, Mário Marques hat es erfunden. Der Textilkaufmann war auf einer Dienstreise in Schweden und lernte eine junge Dame kennen am nächsten Morgen sah das Bett, oder besser das Leintuch aus, als hätte niemand darin geschlafen. Er alleine sorgte normalerweise schon dafür, dass er das Bettlaken wieder mühevoll unter die Matratze schieben musste. Aber hier in diesem schwedischen Hotel war dies nicht der Fall. Er sah sich die Matratze an und stellte fest, dass die Ecken des Leintuchs mit Schnüren verbunden waren, also der erste Vorläufer des Fixleintuchs. Mário Marques war fasziniert und die Idee liess ihn nicht mehr los.

Zurück in Portugal gründete er zusammen mit seinem Bruder eine Fabrik. Um nicht wie bei dem selbstgemachten Fixleintuch immer wieder die Matratze umdrehen zu müssen, versah er sein Fixleintuch mit einem Gummiband. Innerhalb von fünf Jahren hatte er mit seinem Fixleintuch bereits 97 Prozent alle europäischen Haushalte erreicht. 800 Mitarbeiter fertigten die Leintücher und mit 47 Jahren verkaufte Mário Marques die Anteile seiner Firma und widmet sich seither seinem Weingut.