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GALERIE ANDRES THALMANN, ZÜRICH

 

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Carina Andres Thalmann kennt keine Grenzen: Malerei, Video, Skulpturen, Fotografie – lebende, internationale Künstler finden in ihrer Galerie ein zu Hause. Für theroomers.com ermöglicht sie exklusive Kooperationen.

«Ich frage mich jeden Tag, wie ich meine Leidenschaft für einen Künstler weitergeben kann. Manche Sammler interessieren sich nur für Fakten. Viele aber – und das ist entscheidend – brauchen vor allem Zeit. Sie wollen in Ruhe überlegen, ein Werk immer wieder anschauen. Kunst ist etwas sehr Emotionales. Niemand sollte Angst haben, sie auf sich wirken zu lassen. Es gibt immer «Liebe auf den ersten Blick». Doch dann passiert es, dass diese Liebe abflacht und ein anderes Werk das Herz anspricht. Faszinierend bleibt das Kunstwerk, das mir immer wieder zu denken gibt – im positiven Sinn.

Es muss nicht immer farbig oder figurativ sein. Sehr reduzierte Kunst kann den Raum entscheidend verändern. Daher finde ich es so wichtig, dass Innenarchitekten und Kunstsachverständige eng zusammen arbeiten. Jeder hat sein Wissen. Gute Kunst und gutes Interior-Design potenzieren sich, und das sieht und spürt man dann auch.

Deshalb gibt es für mich keine Reihenfolge im Sinn von: «zuerst» ist die Kunst oder «zuerst» ist das Design. Ich denke an Pingpong. Jeder Raum füllt sich mit Lieblingsstücken, langsam und nacheinander und sie sprechen miteinander.

Für theroomers.com haben Iria Degen und ich etwas Neuartiges erdacht. Wir wollen mit nationalen und internationalen Künstlern seriell zusammen arbeiten – und zwar bei der Malerei genauso wie bei Sklupturen oder Fotografie. Kunst im Internet zu kaufen ist vielen Menschen noch nicht vertraut. Es hat aber einen tollen Vorteil: Man kann das Werk in 360-Grad-Optik jederzeit anschauen – zu Hause, am Schreibtisch, sogar unterwegs auf dem Tablet. Oder, auch das geht, im theroomers.com Atelier. Wenn die Liebe bleibt, weiss man: das Kunstwerk soll es sein.

Carina Andrés Thalmann hatte als Kind ein festes Sonntagsritual. In ihrer Heimatstadt Caracas/Venezuela ging sie nachmittags mit ihren Eltern zu Ausstellungseröffnungen. So schulte sie jung ihr Auge für Qualität, und hörte damit auch nicht auf, als die Familie in die Schweiz zog. Sie geht regelmässig zu Sammlerfreunden ihrer Eltern, zu Vernissagen und an die damals junge Messe ART Basel. In der Woche vor ihrer Anwaltsprüfung nahm die Jus-Studentin dort den Aushilfsjob an, der ihren weiteren Lebensweg prägte. Larry Rubin vertrat Mitte der 90er Jahre all jene Künstler in seiner Galerie, die Thalmann aus ihren Museumsbesuchen kannte. Sie kellnerte auf dessen Messestand bei der Art Basel 1996 und der New Yorker prophezeite: «Ich bin sicher, Sie sind eine sehr viel bessere Kunsthändlerin als Juristin». Am Tag nach ihrer Prüfung übernahm Andrés Thalmann die Leitung von Rubin’s neu gegründeter Galerie-Dependance in Zürich und arbeitete mit Robert Rauschenberg, Donald Sultan oder Roy Lichtenstein persönlich zusammen. Als sie nur zwei Jahre später ihre eigene «Galerie Andresthalmann» in Zürich eröffnet, bleibt die Basis für ihren Sachverstand unverändert: persönliche Kontakte, Künstler auf Weltniveau, Top-Qualität.